als Elisabeth in Richard Wagners "Tannhäuser"

 

 

 

 

“Vortrefflich , wie Elsa Kastela die Partie der Elisabeth bewältigte, mit nunmehr ganz gleichmäßiger Gesangsführung und mit einer natürlichen Gebärdensprache, die in der seelischen Intensität nie opernhaft wirkt.”

 

 

 

 

 

als Gräfin in "Figaros Hochzeit" von W. A. Mozart

 

 

 

 

“Elsa Kastela war die Gräfin, vielleicht ein wenig zu schön und seelenvoll insgesamt, doch im ‘Dove sono’ von innerer, erschütternder Strahlkraft, stimmlich die hohen Mezzopunkte strahlend und mühelos treffend.”

 

 

 

 

als Leonora im "Troubadour" von G. Verdi

 

 

 

“Welch beglückende Leistung bot wieder Elsa Kastela als Leonora! Immer wieder überraschte sie durch ihre wunderbar geschwungenen Melodiebögen, ihr klingendes Piano, ihre ergreifende Ausdruckskraft, die ganze Echtheit und Ehrlichkeit, mit der sie diese liebende Frauengestalt zeichnete. Ihre große Arie vor dem Kerkerturm wurde zu einem der Höhepunkte der Aufführung.”

 

 

als Elisabeth in "Don Carlos" von G. Verdi

 

 

“Die beste Leistung zeigte Elsa Kastela (Elisabeth von Valois), die gleich zweimal in Ohnmacht fallen musste. Mit schönem, ausgeglichenem Timbre meisterte sie spielend die technischen Schwierigkeiten bis in die höchsten Lagen. Ihr Monolog zu Beginn des achten Bildes offenbarte eine reiche Skala an emotionalen Farben.”

 

 

als Desdemona in "Othello" von G. Verdi

 

 

“Elsa Kastela (Desdemona) hält das, was ihre Gastspiele in der vorigen Spielzeit versprochen: Ihr leuchtender Sopran ist von makelloser Schönheit in der Erfüllung lyrischer Linien und beherrscht auch den großen, kraftvollen Ton. Beim ‘Lied von der Weide’  und Gebet, ideal interpretiert, hält man den Atem an.”

Elsa Kastela

 

war eine weltweit gefeierte Sopranistin. Nach Beendigung ihrer Bühnenkarriere unterrichtete sie am Konservatorium der Stadt Wien, danach am Prayner-Konservatorium Gesang. Mit ihrem Können und ihrer Intuition perfektioniert sie laufend die Technik des Singens.
Die Welt des Klangs verinnerlichte sie derart, dass sie alle Dimensionen menschlichen Seins damit verbindet. So wie das Singen den ganzen Menschen erfordert, die Offenheit zum Ganzen des Ursprungs, so löst sich letztlich auch die Grenze zwischen Gesang und Religiosität auf.